Grafik: Ketone im Körper – Energiestoffwechsel
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Fettstoffwechsel im Herbst: Warum kleine Veränderungen oft mehr bringen als der nächste Neustart

Im Herbst verändert sich irgendwie automatisch ein bisschen der Alltag. Die Tage werden kürzer, wir verbringen wieder mehr Zeit drinnen und bei vielen verändert sich auch das Essen.

Genau deshalb ist der Herbst für mich immer ein guter Zeitpunkt, einmal genauer hinzuschauen: Wie esse ich eigentlich gerade? Wie bewege ich mich? Wie schlafe ich? Und wie geht es mir damit?

Nicht mit dem Gedanken: Ab Montag muss alles anders werden.

Sondern eher als kleiner Reset.

Was bedeutet Fettstoffwechsel überhaupt?

Beim Fettstoffwechsel geht es vereinfacht gesagt darum, wie unser Körper Fette aufnimmt, transportiert, speichert und als Energie nutzt.

Dabei spielen natürlich nicht nur die Fettmenge auf dem Teller oder das Körpergewicht eine Rolle. Auch die Qualität der Fette, unsere gesamte Ernährung, Bewegung und viele andere Faktoren gehören zum Gesamtbild.

Deshalb finde ich den Satz „Ich muss einfach weniger Fett essen“ viel zu kurz gedacht.

Olivenöl, Nüsse, Avocado, Eier oder fetter Fisch sind beispielsweise etwas völlig anderes als ständig stark verarbeitete Lebensmittel mit ungünstiger Zusammensetzung.

Ich mache daraus keine Herbst-Diät

Mein persönlicher Fettstoffwechsel-Reset bedeutet deshalb nicht, vier Wochen lang irgendeinen strengen Plan durchzuziehen.

Ich schaue eher auf ein paar grundlegende Dinge:

  • wieder bewusster und einfacher essen
  • stärker verarbeitete Lebensmittel reduzieren
  • auf gute Protein- und Fettquellen achten
  • wieder mehr Bewegung in den Alltag bringen
  • Schlaf und Stress nicht komplett ausblenden
  • und vor allem verstehen, was ich eigentlich tue und warum

Das klingt weniger spektakulär als die nächste „21-Tage-Challenge“.

Ist aber wesentlich näher am echten Leben.

Und was ist mit Omega-3 und Fettsäuren?

Je mehr ich mich mit Ernährung und Stoffwechsel beschäftige, desto spannender finde ich auch das Thema Fettsäuren.

Denn es geht nicht nur darum, wie viel Fett wir essen, sondern auch darum, welche Fettsäuren tatsächlich im Körper vertreten sind.

Genau deshalb finde ich den Gedanken „Messen statt raten“ inzwischen so interessant.

Ein Fettsäureprofil im Blut kann zeigen, wie verschiedene Fettsäuren – beispielsweise EPA, DHA oder Arachidonsäure – vertreten sind. Und nach einer Veränderung kann man nach einiger Zeit erneut messen und vergleichen.

Für mich ist das viel interessanter als einfach nur irgendein Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen und zu hoffen, dass schon alles passen wird.

Mein Herbst-Reset beginnt deshalb ganz unspektakulär

Nicht perfekt essen.

Nicht jeden Tag Sport.

Nicht alles verbieten.

Sondern wieder genauer hinschauen, ein paar Gewohnheiten verändern und verstehen, was der eigene Körper eigentlich braucht.

Und genau darum geht es in den nächsten Wochen auch hier bei CarbBye wieder häufiger:

Ernährung. Stoffwechsel. Fettqualität. Energie Ü40.

Ohne Wunderlösung. Aber mit ziemlich vielen spannenden Zusammenhängen. 🍂

Wie sieht es bei dir aus – gibt es etwas, das du in diesem Herbst bei deiner Ernährung wieder bewusster angehen möchtest?

Du möchtest tiefer einsteigen?
Dann hol dir gern meinen kostenlosen Guide „Fettstoffwechsel verstehen“. Darin erkläre ich die wichtigsten Grundlagen rund um Fettsäuren, Fettqualität und warum ich „Messen statt raten“ so spannend finde – verständlich und ohne Fachchinesisch.

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Ein Kommentar

  1. Wer hätte Interesse an einem gemeinschaftlichen Fettstoffwechsel Reset im Herbst? Um den Körper auf Vordermann zu bringen und ein paar Kilo vor den Weihnachtsschlemmereien runter zu bekommen. Kommentiere „Ich“, wenn sich genügend Teilnehmer finden, dann werde ich das in Angriff nehmen.

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